macht sich bemerkbar. Ab 25 gehts scheinbar steil bergab. gestern, nach dem reiten, dachte ich mir: Jou, kurz was essen, bissle im Internet rumwuseln, kurze Pause und dann ran ans Probeteil.
Haha.
Ich bin dann heute morgen um 5:45 aufgewacht.
Und da ich heute arbeiten bin, is sich nix mit Probeteil...und morgen ist viel zu tun und zu machen und vermutlich auch nix mit Probeteil...tscha...
Mittwoch, 5. November 2008
Dienstag, 4. November 2008
Uga!!!
Ich habe Feuer gemacht!!!
*anbrusttrommel*
*lautgröhlendrumtrampel*
Tadaa!
Ich habe einen Schnitt vergrößert!
Jawoll!!
Einen wunderbaren Schnitt aus einem wunderbaren Buch, das sich auf wundersame Weise in meinen amazon-Warenkorb geschlichen hatte und eines Tages (Oh, ein Wunder) im Briefkasten fand:
Corsets: Historic Patterns and Techniques
Natürlich fragt Ihr Euch, wie es dazu kam...und ich frage mich das auch. Vor allem, wieso es ltzten Endes funktioniert hat, obwohl sämtliche Zeichen gegen mich waren...keine Ahnung...ich danke dem Weltendreher, der Computer erfunden hat und Leute, die kleine schlaue Programme schreiben und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen...PosteRazor heißt das Wunderding!
Jetzt geh ich erstmal zum Hottehüh und danach versuche ich mich an einem Probeteil und werd natürlich Poserbildchens einstellen...DAS kann ich der Welt einfach nicht vorenthalten...mein erster gelungener Scaling-Versuch...*hyperventilier*
*anbrusttrommel*
*lautgröhlendrumtrampel*
Tadaa!
Ich habe einen Schnitt vergrößert!
Jawoll!!
Einen wunderbaren Schnitt aus einem wunderbaren Buch, das sich auf wundersame Weise in meinen amazon-Warenkorb geschlichen hatte und eines Tages (Oh, ein Wunder) im Briefkasten fand:
Corsets: Historic Patterns and Techniques
Natürlich fragt Ihr Euch, wie es dazu kam...und ich frage mich das auch. Vor allem, wieso es ltzten Endes funktioniert hat, obwohl sämtliche Zeichen gegen mich waren...keine Ahnung...ich danke dem Weltendreher, der Computer erfunden hat und Leute, die kleine schlaue Programme schreiben und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen...PosteRazor heißt das Wunderding!
Jetzt geh ich erstmal zum Hottehüh und danach versuche ich mich an einem Probeteil und werd natürlich Poserbildchens einstellen...DAS kann ich der Welt einfach nicht vorenthalten...mein erster gelungener Scaling-Versuch...*hyperventilier*
Montag, 28. Juli 2008
Mittwoch, 25. Juni 2008
Apropos...
corded petticoat:
Klich mich!
Diese Form wäre für die 1840er-1850er echt ideal :D
Meine Version ist eher was für 1830er bis 1840er und vermutlich 7000 mal schwerer!
Ich hatte ja auf den corded petticoat verzichtet und darum einen zweilagigen vollgerüschten Unterrock gemacht (eine Lage Roßhaar mit 3 Rüschen und eine Lage Ditte mit 4 Rüschen):
Tadaaa!
Aber wenn ich jetzt den Petti von Sarahnucci sehe, könnte ich mir echt mal vorstellen, wirklich mal in die frühen 1850er zu lunzen :oD
Ahummm... ;o)
Klich mich!
Diese Form wäre für die 1840er-1850er echt ideal :D
Meine Version ist eher was für 1830er bis 1840er und vermutlich 7000 mal schwerer!
Ich hatte ja auf den corded petticoat verzichtet und darum einen zweilagigen vollgerüschten Unterrock gemacht (eine Lage Roßhaar mit 3 Rüschen und eine Lage Ditte mit 4 Rüschen):
Tadaaa!
Aber wenn ich jetzt den Petti von Sarahnucci sehe, könnte ich mir echt mal vorstellen, wirklich mal in die frühen 1850er zu lunzen :oD
Ahummm... ;o)
Donnerstag, 12. Juni 2008
Ich verliere den Überblick...
Whaaaa!!!
Heute, in einer ruhigen, kontemplativen Minute, habe ich festgestellt, daß ich mich mal wieder völlig in Projekten verenne. Dies scheint symptomatisch für die meisten Kostümer zu sein...und doch will ich es jedes Mal verhindern.
Drum versuche ich mal, kurz zusammenzufassen, was am allerallerallerdingendsten zu machen ist:
Sommer-1838-1842-Kleid
Ich habe schon meterweise Paspelband hergestellt, sowie den Rock soweit fertig, daß er eigentlich bereit ist, ans Oberteil zu kommen. Dummerweise hab ich noch kein Oberteil. Wird aber.
2. Schute
Für die Schute existiert der Rohling. Auch über das Design hab ich mir schon Gedanken gemacht, allerdings denke ich, daß ich da farblich noch mal drüber meditieren sollte.
3. Spitzenhäubchen
Für den Fall, daß mir die Schute zu unhandlich wird, brauche ich ein Spitzenhäubchen. Diese Häubchen waren in den 1840ern noch zu jeder Tageszeit und quer durch die Altersgruppen unbedingt modern und bis zu den 1860ern dann Accessoire der "älteren" Semester (logisch, das waren ja auch die, die das in ihrer Jugend noch toll gefunden hatten ;o) ) Egal, auf jeden Fall brauch ich sowas. Grundzüge stehen.
4. Kragen und Manschetten/Unterärmel
Nicht zwingend, ich überleg aber dennoch, sowas zu machen...*überleg*
5. Spitzentuch
Ich sollte mich definitiv dazu aufraffen, die letzten Rapporte zu stricken und das Teil zu spannen, damit ich es auch mal benutzen kann.
6. Tasche/Korb
Entweder muß ich mir eine Tasche für meinen Krimskrams nähen oder irgendwo ein Körbchen auftreiben. Ich will ja schon einiges rumtragen und auch so unschöne Undinge wie Handy und Autoschlüssel wollen ja untergebracht sein.
7. Handschuhe
Keine Ahnung, ob ich das will oder nicht. Eigentlich mag ich Handschuhe nicht.
8. Mäntelchen
Wollte ich schon immer. Steht aber ganz unten auf der momentanen To-Do Liste.
Insgesamt ein recht zufriedenstellendes Projekt, ich liebe die Übergangszeit der 1830er auf die 1840er. Allerdings gibt es ein paar kleine Einschränkungen, die ich auf jeden Fall bis nächstes Jahr behoben haben möchte:
1. Korsett
Zur Zeit trage ich mein generisches 1860er-Korsett zu allen eventuellen Kostümen. Das geht mir aber schon ein wenig auf den Geist. Darum soll hier ein ordentliches 1830er-1840er Korsett her. Zwar wurden Frontschließen bereits 1829 patentiert, die erhaltenen Originale, die ich gesehen hab, weisen jedoch zumeist immer noch Blankscheite auf. *habenwill*
2. Krinoline
Meine Krinoline ist ein halber Kompromiss zwischen A und Un-A. Ich habe aus Zeitdruck damals bei der Herstellung auf einen kordelierten Unterrock verzichtet. Sonst weist die Krinoline allerdings alle Merkmale auf, die sie sollte. Ich grübel schon die ganze Zeit, ob ich des feelings wegen doch noch einen Unterrock mit Kordeln einbauen soll. *grüüüübel*
Alles andere steht jetzt hinten an (na gut, eine Sache, aber die sag ich hier nicht ;o) )
Heute, in einer ruhigen, kontemplativen Minute, habe ich festgestellt, daß ich mich mal wieder völlig in Projekten verenne. Dies scheint symptomatisch für die meisten Kostümer zu sein...und doch will ich es jedes Mal verhindern.
Drum versuche ich mal, kurz zusammenzufassen, was am allerallerallerdingendsten zu machen ist:
Sommer-1838-1842-Kleid
Ich habe schon meterweise Paspelband hergestellt, sowie den Rock soweit fertig, daß er eigentlich bereit ist, ans Oberteil zu kommen. Dummerweise hab ich noch kein Oberteil. Wird aber.
2. Schute
Für die Schute existiert der Rohling. Auch über das Design hab ich mir schon Gedanken gemacht, allerdings denke ich, daß ich da farblich noch mal drüber meditieren sollte.
3. Spitzenhäubchen
Für den Fall, daß mir die Schute zu unhandlich wird, brauche ich ein Spitzenhäubchen. Diese Häubchen waren in den 1840ern noch zu jeder Tageszeit und quer durch die Altersgruppen unbedingt modern und bis zu den 1860ern dann Accessoire der "älteren" Semester (logisch, das waren ja auch die, die das in ihrer Jugend noch toll gefunden hatten ;o) ) Egal, auf jeden Fall brauch ich sowas. Grundzüge stehen.
4. Kragen und Manschetten/Unterärmel
Nicht zwingend, ich überleg aber dennoch, sowas zu machen...*überleg*
5. Spitzentuch
Ich sollte mich definitiv dazu aufraffen, die letzten Rapporte zu stricken und das Teil zu spannen, damit ich es auch mal benutzen kann.
6. Tasche/Korb
Entweder muß ich mir eine Tasche für meinen Krimskrams nähen oder irgendwo ein Körbchen auftreiben. Ich will ja schon einiges rumtragen und auch so unschöne Undinge wie Handy und Autoschlüssel wollen ja untergebracht sein.
7. Handschuhe
Keine Ahnung, ob ich das will oder nicht. Eigentlich mag ich Handschuhe nicht.
8. Mäntelchen
Wollte ich schon immer. Steht aber ganz unten auf der momentanen To-Do Liste.
Insgesamt ein recht zufriedenstellendes Projekt, ich liebe die Übergangszeit der 1830er auf die 1840er. Allerdings gibt es ein paar kleine Einschränkungen, die ich auf jeden Fall bis nächstes Jahr behoben haben möchte:
1. Korsett
Zur Zeit trage ich mein generisches 1860er-Korsett zu allen eventuellen Kostümen. Das geht mir aber schon ein wenig auf den Geist. Darum soll hier ein ordentliches 1830er-1840er Korsett her. Zwar wurden Frontschließen bereits 1829 patentiert, die erhaltenen Originale, die ich gesehen hab, weisen jedoch zumeist immer noch Blankscheite auf. *habenwill*
2. Krinoline
Meine Krinoline ist ein halber Kompromiss zwischen A und Un-A. Ich habe aus Zeitdruck damals bei der Herstellung auf einen kordelierten Unterrock verzichtet. Sonst weist die Krinoline allerdings alle Merkmale auf, die sie sollte. Ich grübel schon die ganze Zeit, ob ich des feelings wegen doch noch einen Unterrock mit Kordeln einbauen soll. *grüüüübel*
Alles andere steht jetzt hinten an (na gut, eine Sache, aber die sag ich hier nicht ;o) )
Montag, 9. Juni 2008
Whaaaaa! Denkfehler...
Ahem...ich sitze also den ganzen Tag rum und stichel brav mein Leinen (bei dem ich mir sogar die Mühe gemacht hab, Fäden zu ziehen, damit die Stiche im Stoff versinken...) und lausche gebannt der Sobotta-Anatomie...ich sitze und stichel...und bin schon dabei, das Brustband anzusticheln...
Um ein Wickelhemdchen anzulegen, schlüpft man mit beiden Armen durch die Trägerchen und hat dann den Stoff vorne ohne Mittelnaht.
Very simpel, gelle?
Traditionelle koreanische Webstühle sind so roundabout 60 cm breit. Bei einer Saumweite von 300 cm macht das 5 Panels. Das verteilt sich dann ja auch prima, einer vorne mittig und jeweils zwei rechts und links.
Wieso ist das nu ein Problem?
Mein Stoff ist ein modern gewebter Leinenstoff mit einer Breite von rund 150 cm. Also hab ich 2 x 90 cm x komplette Stoffbreite genommen. Hahaha.
Der geneigte Leser wird wissen, was nun mein Problem ist
Um ein Wickelhemdchen anzulegen, schlüpft man mit beiden Armen durch die Trägerchen und hat dann den Stoff vorne ohne Mittelnaht.
Very simpel, gelle?
Traditionelle koreanische Webstühle sind so roundabout 60 cm breit. Bei einer Saumweite von 300 cm macht das 5 Panels. Das verteilt sich dann ja auch prima, einer vorne mittig und jeweils zwei rechts und links.
Wieso ist das nu ein Problem?
Mein Stoff ist ein modern gewebter Leinenstoff mit einer Breite von rund 150 cm. Also hab ich 2 x 90 cm x komplette Stoffbreite genommen. Hahaha.
Der geneigte Leser wird wissen, was nun mein Problem ist
Mööööh...
Mir is grad gar nicht nach dem grauen Kleid...*snief*
Drum beschäftge ich mich mal mit ganz was anderem :oD
Hanbok - Die Unterwäsche
Hanbok-Unterwäsche besteht generell aus 4 Bestandteilen:
1. Unterhemd/Leibchen
Die moderne Variante sieht aus wie ein ärmelloses Empirekleidchen, das vorne oder hinten geschlossen wird.
Da ich aber einen mehr oder minder historischen Hanbok nähen möchte, werde ich auch eine andere Variante des Unterhemds machen. Das historische Unterhemd ist eigentlich in der gleichen Form gebaut, wie moderne Chimas (die Oberröcke), und zwar als Wickelkleid mit schmalen Trägern.
2. Unterhose
Unter modernen Hanboks tragen Frauen heutzutage eigentlich ihre moderne Unterwäsche. Aus oben angeführten Gründen werde ich mir aber einen altmodischen Sok-ot (lange Unterhose, nicht unähnlich der viktorianischen Unaussprechlichen ;o) ) machen.
3. Strümpfe
Buhsuhn sind ganz charakteristische zweiteilige Strümpfe aus feiner weißer Baumwolle mit hochgezogener Spitze und Mittelnaht. Da gibts nichts weiter zu sagen :o)
4. Unterröcke
Um dem Hanbok die ausgestellte Form zu geben, wurden früher viele Unterröcke getragen. Mir gefällt die moderne Variante mit den A-linienförmigen Reifröcken so gar nicht...*gnarf* Ich rechne mal mit zwei Lagen, die ich in einem Brustband einnähen werde (ob das historisch war oder nicht, kann ich leider nicht sagen, da ich bisher keine wirklich detaillierten Beschreibungen gefunden habe). Diese Methode habe ich mir aus der Viktorianik abgeschaut (pssssst).
Zusätzlich zu diesen vier gängigen Bestandteilen traditioneller Hanbok-Unterwäsche wurde manchmal auch ein separates Brustband (Jolitmal) getragen. Das Jolitmal ist ein rechteckiges Stück Stoff mit Bändern, das um die Brust geschlugen werden kann und so notwendigen Halt gibt. Ob das eine modische Erscheinung war oder sogar etwas, das nur von den Gisaeng (die koreanische Variante der Geishas) getragen wurde, konnte ich bisher nicht herausfinden.
Normalerweise wird unter dem Jäckchen (Juhgori) noch ein weiteres Jäckchen gleichen Schnitts aus einem leichten Material getragen, um das eigentliche Juhgori zu schützen, allerdings scheiden sich hier die Geister, ob nur um Sommer (die feinen Stoffe sind oft auch durchscheinend bzw sollten vor Schweiß und Schmutz geschützt werden), oder generelle Praxis.
Stoffe:
Das Faszinierende an Hanboks sind die vielfältigen Stoffe, die verwendet werden können. Für historische Unterwäsche von Hanboks der Choseun-Dynastie gehen zum Beispiel: Seide, Baumwolle, Leinen, Ramie und Hanf sowie die Mischgewebe aus diesen Grundbestandteilen.
Farben:
Die Unterwäsche ist generell weiß bzw naturfarben. Für meinen "Alltagshanbok" verwende ich ein mittelfeines naturfarbenes Leinen, sowohl für das "Hemdchen" als auch den Sok-ot. In meiner Literatur habe ich den Hinweis gefunden, daß gerade BW als Material für die "unteren" Stände der Gesellschaft authentisch ist, da in der Choseun-Dynastie der Anbau von BW verstärkt betrieben wurde. Aber ich möchte mir meine gute BW doch für den feineren Festtagshanbok aufheben ;o)
Und ganz traditionell werde ich den Hanbok gänzlich von Hand nähen :o)
Drum beschäftge ich mich mal mit ganz was anderem :oD
Hanbok - Die Unterwäsche
Hanbok-Unterwäsche besteht generell aus 4 Bestandteilen:
1. Unterhemd/Leibchen
Die moderne Variante sieht aus wie ein ärmelloses Empirekleidchen, das vorne oder hinten geschlossen wird.
Da ich aber einen mehr oder minder historischen Hanbok nähen möchte, werde ich auch eine andere Variante des Unterhemds machen. Das historische Unterhemd ist eigentlich in der gleichen Form gebaut, wie moderne Chimas (die Oberröcke), und zwar als Wickelkleid mit schmalen Trägern.
2. Unterhose
Unter modernen Hanboks tragen Frauen heutzutage eigentlich ihre moderne Unterwäsche. Aus oben angeführten Gründen werde ich mir aber einen altmodischen Sok-ot (lange Unterhose, nicht unähnlich der viktorianischen Unaussprechlichen ;o) ) machen.
3. Strümpfe
Buhsuhn sind ganz charakteristische zweiteilige Strümpfe aus feiner weißer Baumwolle mit hochgezogener Spitze und Mittelnaht. Da gibts nichts weiter zu sagen :o)
4. Unterröcke
Um dem Hanbok die ausgestellte Form zu geben, wurden früher viele Unterröcke getragen. Mir gefällt die moderne Variante mit den A-linienförmigen Reifröcken so gar nicht...*gnarf* Ich rechne mal mit zwei Lagen, die ich in einem Brustband einnähen werde (ob das historisch war oder nicht, kann ich leider nicht sagen, da ich bisher keine wirklich detaillierten Beschreibungen gefunden habe). Diese Methode habe ich mir aus der Viktorianik abgeschaut (pssssst).
Zusätzlich zu diesen vier gängigen Bestandteilen traditioneller Hanbok-Unterwäsche wurde manchmal auch ein separates Brustband (Jolitmal) getragen. Das Jolitmal ist ein rechteckiges Stück Stoff mit Bändern, das um die Brust geschlugen werden kann und so notwendigen Halt gibt. Ob das eine modische Erscheinung war oder sogar etwas, das nur von den Gisaeng (die koreanische Variante der Geishas) getragen wurde, konnte ich bisher nicht herausfinden.
Normalerweise wird unter dem Jäckchen (Juhgori) noch ein weiteres Jäckchen gleichen Schnitts aus einem leichten Material getragen, um das eigentliche Juhgori zu schützen, allerdings scheiden sich hier die Geister, ob nur um Sommer (die feinen Stoffe sind oft auch durchscheinend bzw sollten vor Schweiß und Schmutz geschützt werden), oder generelle Praxis.
Stoffe:
Das Faszinierende an Hanboks sind die vielfältigen Stoffe, die verwendet werden können. Für historische Unterwäsche von Hanboks der Choseun-Dynastie gehen zum Beispiel: Seide, Baumwolle, Leinen, Ramie und Hanf sowie die Mischgewebe aus diesen Grundbestandteilen.
Farben:
Die Unterwäsche ist generell weiß bzw naturfarben. Für meinen "Alltagshanbok" verwende ich ein mittelfeines naturfarbenes Leinen, sowohl für das "Hemdchen" als auch den Sok-ot. In meiner Literatur habe ich den Hinweis gefunden, daß gerade BW als Material für die "unteren" Stände der Gesellschaft authentisch ist, da in der Choseun-Dynastie der Anbau von BW verstärkt betrieben wurde. Aber ich möchte mir meine gute BW doch für den feineren Festtagshanbok aufheben ;o)
Und ganz traditionell werde ich den Hanbok gänzlich von Hand nähen :o)
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